Feuerwache Hermanngasse, 2003
Generalsanierung und Zubau
Wien

Die Neugestaltung der Feuerwache im Bezirksamt für den 7. Wiener Gemeindebezirk ist von außen kaum erkennbar, ein Umbau der sich nach außen hinter denkmalgeschützten Toren und Fassaden verbirgt. Das einzige Element , wo sich das Innere des Baues enthüllt sind die neuen Glastüren, die Zutritt zur Feuerwache über den großen Hof des Bezirksamtes schaffen.

Wie es bei Gebäuden üblich ist, die für die öffentliche Hand gebaut werden, ist ein positiver Eindruck, den die Architekten mit möglichst geringen Kosten erreichen, von wesentlicher Bedeutung. Das bedingt einen rationalen Entwurf mit überlegt gesetzten Effekten. Das Projekt beschränkt sich diesbezüglich auf ein „GARTENATRIUM“ und setzt einen Akzent mit Hilfe einer durchgehenden WAND mit unterschiedlichen Öffnungen.

Der Entwurf versucht für die neue Feuerwache eine Qualitätssteigerung zu erlangen:
Freilegen der tragenden Rasterstruktur, Entfernung von Einbauten, Verbesserung der räumlichen Transparenz, klare Gliederung der Raumfolgen. Die zentrale Erschließungsachse in der Längsrichtung, definiert durch die WAND bildet das Rückgrat des Objektes, an das die zusätzlichen Räume des Zubaues andocken, bzw. durch Ausbau des Kellergeschoßes dazu gewonnen werden.

Ein wesentlicher Teil der Umbaumaßnahmen bestand im Herstellen von Durch- und Ausblicken, damit verbunden der Freiraumkontakt des neuen Fitnessraumes und des Speisesaals über das innen liegende GARTENATRIUM. Die Orientierung der inneren Struktur ist dadurch großzügiger und überschaubarer geworden.