Cafe 7-Stern, 1996
Umbau
Wien

Planung und örtliche Bauaufsicht (inkl. Einrichtung)

Bauherr:
WB-ImmobilienGesmbh                                   

Statiker: Fröhlich & Locher, ZT GesmbH

Das ehemalige Volkstimmelokal in der Siebensterngasse, die sich hier zu einem Platz erweitert, ist in einem städtischen Raum eingebunden, der durch arichtektonische Eingriffe betont und nutzbar gemacht wurde. Das Lokal wirkt von innen nach außen, unverpackt, offen, transparent. Bis auf geringe Adaptionen blieb die Gründerzeitfassade des Gebäudes unberührt.

Zarte Profile halten gläserne Portale und eine Schiebtüre, die im Sommer das Außen mit dem Inneren verschmilzt. Das Innere prägt ein durchgehender Raum: Links die lang gestreckte Bar, rechts eine Raum-in-Raum-Konstruktion. Dieser räumlich und schalltechnisch isolierte Veranstaltungssaal, definiert durch die rote Farbe und das umlaufende Lichtband, wurde durch Sehschlitze auf Augenhöhe in das Geschehen des Cafés eingebunden. Die Besucher erhalten bewusst Einblick in die Veranstaltungen. Die stichhaltige und sparsame Raumgestaltung stellt in Minimierung ihrer Materialwahl bewusst die Affinität zum Factory-Fluidum her.